19. Februar … du wirst nicht erleben, dass ich in die Knie geh!

Seit jeher hatte ich eine gute Portion Geduld; die Geduld, Puzzle mit 1000 Teilen und mehr zusammen zu bauen. Geduld, auf etwas zu warten, egal wie lang; alles was ich brauchte, war der Glaube daran, dass es sich lohnt. Was Geduld betrifft musste ich eigentlich nur eines lernen; sie mit den Menschen zu haben. Für diese Lektion habe ich meinen Sohn bekommen. Ich kenne viele Menschen, die ihn längst irgendwo ausgesetzt hätten; ich kenne niemanden, der von sich behauptet, er würde sich freiwillig um ihn kümmern. „Ich hätte die Geduld nicht“, hör ich da oft. Selbst von meiner Mutter, die einst Erzieherin gelernt hat…

Ich hab die Geduld heute, musste sie lernen und durfte dafür an meinem Sohn wachsen. Wie oft ich auch gerne manches mal einfach an ihm zerbrochen wäre; ich wurde nur größer und stärker an ihm. Und auch jetzt, wo der Vater meines Sohnes mit der Axt durch unseren familiären Wald rennt und alles zerstört, was ich mühsam in den letzten Jahren aufgebaut habe, halte ich stand. Wir werden das überstehen. Auch das. Wofür ich immer noch keine Geduld aufbringe sind Menschen, die in alles, was ich sage, reininterpretieren wollen, wie schlecht es mir doch geht. Was stimmt mit euch nicht? Warum will man mir ständig einreden, dass alles meine Schuld ist weil ich ja immer alles alleine schaffen will. Und es allein mein Verschulden ist, keine Hilfe zu bekommen weil ich ja lieber allein bin. Und mir doch bitte endlich eingestehen soll, dass ich nicht mehr kann. Wie weit unten muss man wohl selbst sein, um anderen dies anzuprangern? Um anderen wieder und wieder zu unterstellen, sie seien am Ende. Weißt du was? Darauf warten ganz andere als du seit Jahren; mich scheitern zu sehen! Und das allein ist für mich schon Grund genug,  es sicher nie zu tun. Ich werd nicht scheitern; ich bin an mir selbst nicht gescheitert, nie auch wenn ich manches mal sehr nah dran war. Ich werd an meinem Sohn nicht scheitern und auch ganz sicher werde ich auch an keinem von euch scheitern. Im Gegenteil, jeder einzelne Zweifler, jeder Neider und jeder, der versucht, mich auch nur ein Stück weit nach unten in seine Richtung zu ziehen trägt nur dazu bei, dass ich stärker werde. Und dafür bin ich jedem einzelnen Dankbar. Was ich aber nicht mehr tun werde, ist es, Menschen anzunehmen, die offensichtlich kein einziges Wort von dem, was ich sage, auch nur annähernd verstehen. Daran verschwende ich meine Zeit nicht mehr…

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