18. Februar … vertrauen, dass es nicht schlimmer kommt!

Zum dritten mal sind wir dieses Jahr krank. Mein Sohn hatte von Freitag bis gestern fast durchgehend Fieber. Langsam glaub ich, wir haben ein ganz anderes Problem als den Corona – Virus. Jedenfalls finde ich es nicht mehr normal. Vor allem, wo ich auf anraten der Kinderärztin meine Jungs zum ersten mal gegen Grippe impfen hab lassen, damit wir gesund durch den Winter kommen; so oft krank wie in letzter Zeit waren wir noch nie. Und ich hab mich nicht impfen lassen, komm aber bisher am besten von uns allen weg, obwohl ich meine Kinder natürlich pflege und genug Kontakt mit ihren Bakterien und Viren habe. Regt mich langsam zum nachdenken an. Impfen werd ich sie auf jeden Fall nicht mehr lassen gegen Grippe…

Immerhin, unsere Nachbarn scheinen auszuziehen. Die über uns, welche uns seit inzwischen über zwei Jahren ein wenig terrorisiert haben; mit Vorliebe nachts. Überraschend waren heute Vermieter und Nachmieter hier, ich hab sie zufällig gesehen. Ich bin zwar vorsichtig, denn ich hab manches mal schon gedacht; schlimmer geht es nicht und dann kam es viel schlimmer. Aber ich werd jetzt mal richtig schön optimistisch sein und brav daran glauben, dass wir bald wieder nachts schlafen können. In allen unseren Zimmern. Hach, das wär ja ein Träumchen!

Wisst ihr, was sich bei mir schon oft bewahrheitet hat? Das, was man am meisten fürchtet, tritt irgendwann ein. Man zieht es quasi förmlich an indem man all seine negativen Gedanken ständig darum kreisen lässt. Ein Glück, hab ich lange das Vertrauen geübt. Das zahlt sich jetzt aus. Jetzt noch endlich einen neuen Job und alles ist erst mal wieder gut. Oder ich finde doch noch einen Weg für meine kleine berufliche Selbstständigkeit. Scheitert immer noch daran, dass mich niemand vorher ausreichend aufklären kann oder will, wie das erst mal abläuft. Gewerbeschein anmelden und dann, dann kann ich mit den Leuten beraten, die sich damit auskennen. Für mich die völlig falsche Reihenfolge. Das muss anders gehen, ich muss nur noch rausfinden, wie. Mit etwas Glück sind meine Jungs jetzt dann wieder beide in der Schule und ich komm endlich dazu, meine Angelegenheiten zu klären. Wird auch Zeit, wenn ihr mich fragt, wird auch Zeit!

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Bild von Tentes auf Pixabay

 

2 Kommentare zu „18. Februar … vertrauen, dass es nicht schlimmer kommt!

  1. Wenn wir nicht mehr weiter wissen, also wirklich rat-los werden, dann erst öffnen wir uns für den „RAT“, welcher immer schon da war, immer bereit zu helfen. Doch wir verstopften unsere Ohren für diese „leise Stimme“, wollten es unbedingt allein richten,nach eigenen Vorstellungen und Plänen. Dieser Weg aber führt nicht weiter. Das müssen wir Menschen nun erkennen, alle.

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