4. Februar … warum man am Ende ein Handy ersetzt…

Gestern ist mein Handy verschwunden, einfach so! Bis Mittag war es da, dann bin ich kurz zur Schule und wieder heim. In der Schule bemerkte ich, dass mein Handy weg war und dachte noch, ich hätte es wohl doch daheim liegen gelassen. Allerdings hab ich jetzt zwei mal meine Wohnung auf den Kopf gestellt und es bleibt verschollen. Falls es tatsächlich wieder auftauchen sollte irgendwann, dann geht der Preis für das beste
Versteck an mein Iphone…

Gestern Nachmittag hab ich es sperren lassen und eine neue Sim – Karte bestellt. Selbst die 40 Euro, welche ich jetzt auch noch dafür berappen darf, nahm ich entspannt zur Kenntnis. Mir fehlt seltsamerweise dieses Handy gar nicht. Ich hab es hauptsächlich, um erreichbar zu sein wegen meiner Kinder. Aktuell vermisse ich eine einzige Nummer, welche auf meinem Handy gespeichert war. Eine, der Rest ist mir ziemlich egal. Hätte ich meine Jungs nicht, ich glaub, ich würd dieses Smartphone nicht mal ersetzen. Meine Nummer bekommen ohnehin die wenigsten; ich mag diese Knechtschaft, immer und überall erreichbar zu sein, gar nicht. Ich hab es auch immer auf lautlos, was die Suche hier in meiner Wohnung nicht unbedingt vereinfacht hat. Da ich aber keine Armbanduhr oder dergleichen habe, schaue ich sowieso immer mal wieder auf mein Handy. Einzig der Wecker hat mir heute morgen gefehlt, für diese Funktion ist so ein Handy gar nicht mal so schlecht…

So und nun wollte ich mal eben eine Überweisung von meinem Giro-Konto aus machen. Und siehe da, ich komm nicht mal auf mein eigenes Konto ohne den Fingerabdruck auf meinem Smartphone. Und das finde ich schon ziemlich bedenklich. Dieser leblose, von mir übelst unterbewertete Gegenstand entscheidet, ob ich auf mein Giro-Konto zugreifen kann? Hmpf…

Zum Glück habe ich letztes Jahr tatsächlich mal den witzigen Gedanken gehabt; was, wenn du dein Handy verlierst? Und ich muss da mal eben kurz erwähnen, dass ich mein Handy NOCH NIE verloren habe! Aber wer malt wohl gern den Teufel an die Wand?!? Also hab ich mir letzten Sommer einen TAN-Generator zukommen lassen, für alle Fälle. War jetzt mal etwas knifflig, meinem Konto klar zu machen, dass ich damit über mein eigenes Geld bestimmen darf und nicht mein Fingerabdruck aber es hat letztendlich geklappt. Ein Glück, hab ich lichte Momente und denke an Dinge, die ohnehin nie passieren werden…

Manchmal hätte ich gern diesen kleinen Zettel zurück, den man ausfüllen und zu seiner Bank tragen musste, damit das eigene Geld bald jemand anderem gehört. Da war höchstens mal das vorgedruckte Papier alle und man musste zur Bank, neue Überweisungsformulare holen. Jetzt muss ich zusehen, dass ich meine Elektrogeräte nicht verliere und hoffen, sie funktionieren, wenn es drauf ankommt. Ich freu mich immerhin nun doch ein wenig drauf, bald wieder ein funktionierendes Handy zu haben. Damit gewinne ich wenigstens wieder die Herrschaft über mein leeres Bankkonto… 😉

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Bild von Džoko Stach auf Pixabay

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