10. Januar … danke für die Motivation!

… irgendwas hab ich Silvester ausgelöst und aus der Spirale, die sich da seither dreht, komm ich nicht mehr raus. Ich könnte mich zur Zeit so vollsaugen mit Wut und gelegentlich erwische ich mich dabei, da würd ich am liebsten laut werden. Wenn man es scheinbar niemandem mehr recht machen kann, dann hat man eigentlich noch zwei Möglichkeiten; man steht weiter drüber oder man macht einfach nichts mehr, dann kann es auch nicht falsch sein…

Tatsächlich habe ich in letzter Zeit dazu tendiert, gar nichts mehr zu tun. Zum einen, um den lauter werdenden Stimmen endlich mal gerecht zu werden, die da behaupten, ich sei stinkfaul und zum anderen, um manch einen mal spüren zu lassen, wie es ist, wenn ich tatsächlich mal faul werde. Und so gerne ich das jetzt mal wirklich umgesetzt hätte; ich kann es nicht. Wenn ich eines gelernt habe, dann die Gewissheit; wenn sich etwas nicht richtig anfühlt, dann sollte man es erst gar nicht anfangen. Letztendlich wäre das auch nicht ich, wenn ich mich etwas hingebe, nur weil es mir unterstellt wird; schon gar nicht, wenn ich es nicht wenigstens versucht habe, dem ganzen etwas positives zu entnehmen. also wird mich jeder, der mich faul nennen mag in Zukunft nur noch motivieren. Zugleich möchte ich auch zurück zu meinen Wurzeln, was das Schreiben betrifft. Ich habe immer versucht, mein Herz da reinzulegen, in jedes Wort. Und doch hab ich immer dieses einen Weg gesucht, niemanden zu verletzen, anzuprangern, zu nahe zu kommen. Inzwischen weiß ich nicht mehr, wen ich eigentlich schützen wollte; mich selbst vor möglichen Konsequenzen oder das betroffene Gegenüber. Ich weiß es nicht und eigentlich ist es mir egal geworden. Ich bin in einer Richtung hier angelangt, wo ich über jedes Wort zu oft nachgedacht habe, zu viele davon einfach wieder gelöscht habe, angefangen habe zu schweigen, wo ich am meisten Worte gefunden hätte…

Nun, ich habe mich selbst vor die Wahl gestellt, ob ich hier weiter mache oder nicht und mir selbst die Bedingung dabei gestellt: ganz oder gar nicht! Und da mich grade eine Menge Leute motivieren mit unschönen Anschuldigungen und manch kläglichem Versuch, mich irgendwie fertig zu machen, sage ich; jetzt erst recht! Ich werde hier nicht mehr meinen Mund halten und irgendwelche Dinge nicht ansprechen, nur weil es jemandem nicht gefallen könnte. Und wer sich hier angesprochen fühlt, der darf gerne bei sich selbst anfangen, bevor er mir mein Leben erklären möchte. Und ich wiederhole mich gerne; wer sich mit mir anlegt hat sich den falschen ausgesucht. Ich lasse mich weder einschüchtern noch lange dumm behandeln. Es gibt da draußen leider Menschen, welche sich bewusst ein schwaches Gegenüber suchen, um immer so etwas wie die Macht oder Kontrolle behalten zu können. Für den ein oder anderen hat eine Frau von vornherein schwächer zu sein als der Mann. Glückwunsch zu diesem kleinen Irrtum aber dem ist halt nun mal nicht so. Mag sein, ich bin leiser als früher, nehme mehr hin und lass es einfach so stehen, auch wenn ich nicht immer mit allem konform gehe; früher konnte mich sowas schnell mal auf die Palme bringen. Heute interessiert es mich nur noch selten. Aber ich bin weit davon entfernt, mir alles gefallen zu lassen und werde mir auch nicht den Mund – oder hier das Schreiben – verbieten lassen. Warum auch, es ist mein Blog und hier wurde noch niemand namentlich an den Pranger gestellt. Und iwe gesagt; wer sich hier persönlich wiedererkennt, der hat entweder bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen oder sich ziemlich daneben benommen… 😉

 

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Bild von Susan Cipriano auf Pixabay

 

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