14. Dezember … bin noch da, nur etwas verpeilt… –

Eigentlich ist das für mich eine schöne Erfahrung; jedes mal, wenn ich hier mal an einem Tag nicht schreibe, erkundigt sich jemand, ob alles gut ist bei mir. Ja, danke der Nachfrage, soweit alles gut. Es zeigt nur einmal mehr, wie verpeilt ich zur Zeit bin. Ich mach meinen Haushalt, nehme brav meine Termine wahr und ansonsten versinke ich in eine Art „Leck mich am A…“ Stadium. Das war weder so geplant noch bewusst umgesetzt. Mir fällt es in letzter Zeit nur immer mehr auf…

Ich versteh langsam, dass Menschen in ein Loch fallen. Davon bin ich zwar noch meilenweit entfernt aber den Weg dahin, den kann ich inzwischen deutlich sehen. Der führt vom Nichtstun über nicht wollen direkt bergab. Weil man irgendwann einfach mekirt, dass man ja ohnehin eigentlich gar nichts muss. Nicht aufstehen, nicht aufräumen, nicht herrichten, nicht machen…

Wer mich jetzt im Gammellook vor sich sieht, wie ich die Couch belager; Fehlanzeige. Zum Glück muss ich morgens raus, meine Jungs in die Schule bringen. Den Schwung nehm ich dann gleich mal dafür her, meinen Haushalt zu machen. Nur danach, da kommt dann nicht mehr viel. Nachdem ich eine Packung sündhaft teure Sägeblätter ziemlich sinnfrei geschrottet habe, liegt das Sägen bis Januar auf Eis. Bis dahin hab ich auch meine zwei letzten Termine meiner Maßnahme bei der Urlaubsvertretung gehabt und kann vielleicht ein wenig mehr als einen Onlineshop für meine Münzen auf die Beine stellen. Also was mach ich mit meiner Zeit, wenn ich Zuhause bin? Zocken. An der Konsole. Zeitverschwendung vom Feinsten in dem Ausmaß. Vorsorglich hab ich das Abo schon mal für Januar deaktiviert, da wird die xBox erst mal stillgelegt und ich kümmer mich mal wieder um die wichtigen Dinge. Es scheint wirklich einfach, sich da gehen zu lassen und daran zu gewöhnen, nichts zu tun. Und ich muss gestehen; die Zeit geht unglaublich schnell vorbei an so einem Tag. Hab ich Termine und Verpflichtungen, dann zieht sich so einTag, der ja auch immer morgens mit den Jungs anfängt und abends mit ihnen zu Ende geht. Erledige ich nur meinen Haushalt und verzocke den Rest des Tages mit einem schönen Game, sind 5 Stunden gar nichts…

Ein Glück haben wir heute eine Menge zu tun. Das heißt, wir werden es aufteilen auf heute und morgen. Gleich mal üben, da etwas Struktur reinzubringen. Dieses Nichtstun ist nichts für mich…

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Bild von Pezibear auf Pixabay

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