3. Dezember … manchmal ist man ohne Worte…

Kennt ihr das, wenn einem die Worte fehlen? Auf vielen Ebenen, irgendwie für jeden. Wenn man das Gefühl hat, egal was man sagt, es macht alles ohnehin nur schlimmer. Wird missverstanden, nicht verstanden, kommt erst gar nicht an…

Reden hilft, sag ich immer. Aber was ist mit den Menschen, mit denen man einfach nicht reden kann? Die sofort blocken, abwehrend die Hände hoch halten und einfach nur wütend reagieren weil man es gewagt hat, die Wahrheit anzuschneiden. Mich machen solch sinnlose Gespräche müde. Und ich merke, wie mich solche Dinge blockieren. Mich selbst. Man mag irgendwie gar nicht mehr reden, mit niemandem oder nur sehr wenigen Menschen. Vielleicht mit denen, denen man sich nicht wieder und wieder erklären muss. Denen man nicht immer wieder sagen muss, warum man manchmal leiser und dann wieder lauter ist. Manchmal lieber schweigt und dann so vieles zu sagen hat. Warum man ist, wie man ist und man letztendlich niemandem Rechenschaft schuldig ist. Niemandem. So wie meinen Weg niemand außer mir selbst verstehen, gehen und mögen muss, so muss ich keinen anderen Weg nachvollziehen können. Es genügt, wenn ich mir klar mache, dass das jeder für sich selbst entscheidet, auch, wen er auf diesen Weg mitnimmt und wen eben nicht…

Nun, ich bin zur Zeit etwas still. Fällt aber kaum auf in der stillen Zeit vor Weihnachten. Und ich bin mir sicher, zur rechten Zeit werd ich wieder Worte finden.

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Bild von Mila Kusmenko auf Pixabay

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