18. November … schönes Bild aber das bin nicht ich!

Es gibt Menschen, die einen gar nicht wirklich kennen lernen, sondern sich nach und nach eine Vorstellung von einem aufbauen und damit gewisse Erwartungen gleich mit. Kennt ihr das? Im schlimmsten Fall Menschen, die man nur übers Internet kennt; sowas kann nicht gut gehen. Und damit meine ich noch nicht mal irgendwelche Flirt – oder Partnersuche – Portale. Auf solchen treibe ich mich gar nicht rum. Ganz einfache, zwischenmenschliche Begegnungen; man schreibt sich, in seltensten Fällen telefoniert man mal und ich gehöre zu den Menschen, die von vornherein klar machen; ich suche keinen Mann! Weder Für irgendwelche sexuellen Abenteuer, noch als Mann an meiner Seite. Heutzutage muss man das fast pauschal erwähnen, selbst auf Facebook wird man ständig angeschrieben, wenn man offensichtlich Single ist…

Aber wie ist das nun, wenn jemand anfängt, sich ein Bild von einem zu schaffen, das so wohl nicht stimmt? Wenn man im Gespräch, an bestimmten Aussagen merkt, dass sich da jemand in etwas verrent, am Ende gar in ein Ideal und man dann immer wieder einwirft; verrenn dich bitte nicht, das bin nicht ich. In der Wirklichkeit sieht das ganz anders aus. Ich meine, Papier – oder so ein Bildschirm, ist ja geduldig. Wenn man die meiste Zeit – oft immer – nur schreibt, dann wählt man Worte und Aussagen doch ganz anders, als wenn man miteinander spricht. Da spielt nicht nur der Zeitfaktor eine Rolle; im Gespräch fehlt einem schnell mal die Zeit, wirklich nachzudenken oder sich was zurechtzulegen, was wirklich der eigenen Meinung entspricht. Es spielt auch die Vertrautheit ihre Rolle; ich glaube, die erhöht sich von allein, wenn man spricht und nicht schreibt. Ist es das, was dann dazu führt, einen Menschen näher zu fühlen, als er wirklich ist? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Aber ich werde es jetzt mal hinterfragen, um es zu verstehen. Denn eine Reaktion auf etwas ist am einfachsten, wenn man es verstanden hat…

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Bild von marcelkessler auf Pixabay

2 Kommentare zu „18. November … schönes Bild aber das bin nicht ich!

  1. Darin liegt so viel Wahres. Und so offen und ehrlich werden Fragen gestellt, Probleme benannt, und die Suche geht
    weiter, mit offenem, manchmal auxh kritisxhem Blick. Warum nicht.? Es scheint, daß hier ganz zentrale Themen,
    die cor allem den zwischenmenschlichen Bereich betreffen, angesprochen werden, auf die wir doch alle irgendwie Antworten suchen.. So könnte hiervon ein starker Impuls ausgehen, um uns selbst auch auf den Weg zu machen:
    Auf unseren Lebens-Weg! 🌞🌲🌷⛅🍃

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