31. Oktober … lasset den Spuk beginnen!

Ist der Herbst nicht was schönes? Nichts stirbt so schön, wie die Natur jedes Jahr nach dem Sommer. Diese bunte Farbenpracht, wenn die Blätter sich verfärben. Und wie sie zu tanzen scheinen, wenn der Wind sie von den Bäumen fegt und durch die Luft wirbelt. Herrlich!

Zwar bin ich kein Fan von Halloween; dieses Süßigkeitenbetteln, welches in den letzten Jahren von Amerika übernommen wurde, mag ich gar nicht. Aber wir schnitzen uns jedes Jahr einen Kürbis, nennen ihn Jack und kochen Suppe aus seinen Innereien. Das Brot dazu wird auch grad gebacken und später dürfen die Jungs bei mir klingeln und bekommen ein paar Süßigkeiten, nachdem sie aufgeregt „Süßes oder es gibt saures!“ durch das ganze Treppenhaus gerufen haben. Bei ausgesuchten Nachbarn dürfen sie auch klingeln und freuen sich über jedes Bonbon ,welches sie dabei abstauben können. Und doch bin ich froh, wenn der Tag rum ist, ich mag das gebettel nicht und weiger mich Jahr für Jahr, mit meinen Kindern durch die Stadt zu ziehen…

Ich bin jetzt viel lieber im Wald und genieße den Herbst. Zwar sind längere Spaziergänge in meinem Zustand noch nicht drin, aber bis zum ersten Bänkchen komm ich schon und dort sitz ich dann eine Weile. Am Montag wieder wie geplant mit dem Laufen zu starten werd ich wohl verschieben müssen; meine Lunge ist noch nicht so weit. Aber vielleicht schaff ich es wenigstens bis zum zweiten Bänkchen. Und das Sägen möcht ich nächste Woche wieder in Angriff nehmen. Auch wenn es sich im Moment noch nicht danach anfühlt, als wenn ich eine Säge bis dahin wieder halbwegs vernünftig halten kann. Wahnsinn, wie viel Kraft mir immer noch fehlt. Aber hilft nichts, ich werd das ordentlich auskurieren müssen. Alles andere führt zu nichts…

Jetzt, jetzt pack ich erst mal das erste Brot in den Ofen und hol mir noch einen Kaffee. In die Badewanne werd ich auch noch müssen, bevor Mittag mein Schwesterchen kommt zum Kürbis schnitzen. Euch allen ein schönes Halloween, lasst euch nicht von den Geistern necken. 😉

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Ein Kommentar zu „31. Oktober … lasset den Spuk beginnen!

  1. Zu meiner Kindheit war es Brauch, nach dem St. Martin-Umzug in kleinen Grüppchen mit unseren Laternen von Haus zu Haus zu ziehen, Laterne, Laterne… zu krähen und um Süßigkeiten zu betteln. Und das ist jetzt immerhin 60 Jahre her. 😉

    Liebe Grüße,
    Werner

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