4. Oktober … wenn wir alles sind, sind wir genug!

„… sieh deine Ganzheit. Wen willst du brauchen, wenn du dir selbst nicht genügst?“ Gelesen auf Twitter

Vielleicht werden wir nie ganz sein, vollkommen, vollständig. Vielleicht, weil das auch gar nicht das Ziel ist, sondern viel mehr, uns selbst als Ganzes zu sehen. Wir sind nie Freude allein, sondern auch Schmerz, Angst und Dunkelheit. Wir sind nie Schmerz allein, sondern auch Hoffnung, Glaube und Sehnsucht. Wir sind nie Hoffnung allein, sondern auch Wahrheit, Demut und Reue. Erst wenn wir alles an uns und besonders in uns annehmen, sind wir auch nur annähernd ganz. Und egal, wie sehr es davon abhängt, wie wir damit umgehen; niemand von uns ist davor gefeit, dem allen zu begegnen. Nur was wir davon annehmen und ausleben wird unser Leben bestimmen. Wir können nicht vermeiden, dass uns Schmerz begegnet; wir können nur dafür sorgen, dass er uns nicht in die Knie zwingt…

Wenn wir diese Ganzheit leben, dann sind wir uns selbst genug. Und erst dann werden wir aufhören, andere Menschen zu brauchen. Was nicht heißt, dass wir nur noch isoliert irgendwo zurückgezogen leben, sondern viel mehr, dass wir jedem Menschen frei begegnen können; frei davon, ihn zu brauchen. Wir brauchen niemanden, der an uns glaubt, der für uns betet, der uns reich macht. Und solange wir das nicht verstanden haben, werden wir immer wen brauchen, der uns „ganz“ macht – und doch nie finden, wonach wir suchen. Niemand wird uns genügen, solange wir uns selbst nicht genug sind!

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Image by analogicus from Pixabay

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