21. September … der Weg ist oft schon das Ziel!

„An dem Tag, an dem du die volle Verantwortung für dich selbst übernimmst; der Tag, an dem du aufhörst, Entschuldigen zu suchen, an dem Tag beginnt dein Weg zum Ziel!“ Winfried Schröter

Gestern schön brav auf dem Arbeitsamt gewesen. Mal wieder ausführlich meine Situation erklärt. Und ich muss ehrlich gestehen; das klingt immer nach Ausreden, wenn man seinem Gegenüber einen Zahn nach dem anderen ziehen muss, wenn es um Flexibilität und Möglichkeiten geht. Letztendlich hat sie akzeptiert, dass es nicht einfach wird, aber ich fühlte mich, als hätte ich grade mit Gewalt versucht zu vermeiden, so schnell wie möglich wieder Arbeit zu bekommen. Immerhin hab ich das Okay bekommen, meine Münzen zu verkaufen. Immerhin…

Ich geh schon lange dem Ein oder Anderen gehörig auf den Keks, indem ich genau weiß, was mir zusteht, welche Rechte wir haben und was wir dürfen. Egal von welchem Amt oder welcher Einrichtung man etwas haben möchte; denen ist es immer lieber, man hat möglichst wenig Ahnung. Dann können sie einem nämlich ganz einfach wenig Leistung für viel Geld verkaufen. Da kommt jemand, der sich vorher schlau macht, nicht gelegen. Ich hab diese Dinge eben von Anfang an selber in die Hand genommen. Und auch, was einen neuen Job betrifft, werde ich mich selber kümmern. Ich soll zunächst in ein Programm gesteckt werden, welches 6 Monate dauert und in dem ich lernen soll, wie ich mich richtig bewerbe und für welche Jobs. Ganz ehrlich; wenn ich das mit 40 Jahren noch nicht rausgefunden habe, dann hab ich wohl alles falsch gemacht, was ich falsch machen kann. Klar, jemand, der sein Leben lang in einem Job gearbeitet hat und dann arbeitslos wird, der könnte Hilfe brauchen beim Bewerbungsschreiben. Aber ein halbes Jahr? Zweimal die Woche? Das klingt für mich eher nach einer Maßnahme, bei der schwierige Fälle in einer Maßnahme erscheinen, damit sie aus der Arbeitslosenstatistik rausfallen. Nein Danke, ich kümmer mich in der Zeit lieber um einen neuen Job und meine Münzen.

Zwar kenne ich unser neues Ziel noch nicht genau, aber es hält mich nicht davon ab, loszugehen. Ich kenn die Richtung, das ist mir erst mal genug und ich vertraue darauf, dass sich unser neuer Weg dann von ganz allein ergibt. Aber erst mal stehen bleiben und darauf warten, dass sich jemand anderes um mein Problem kümmert, das ist für mich absolut keine Option!

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