9. September … Respekt, das ging daneben…

Immer wieder erfrischend, wenn Menschen über einen reden, bevor sie einen kennen. Mir war klar, dass ich auf Arbeit kaum noch jemanden kenne. Dass ich aber bei meinem ersten Kommentar nach fünf Wochen in unserer Arbeits – Whatsapp – Gruppe einfach nur dumm angegangen werde, damit hab selbst ich nicht gerechnet. Was geht in Menschen eigentlich vor, die respektlos mit allem und jeden umgehen; selbst mit Menschen, denen sie noch nie begegnet sind? Denn genau damit versuchte man mich dann zu besänftigen; reg dich nicht auf, die ist immer so…

Nein, über solche Menschen reg ich mich sicher nicht auf. Eigentlich sollten sie einem nur leid tun, dass sie sich in der Gesellschaft nicht anders verhalten können. In den meisten Fällen steckt ja Unsicherheit dahinter und diese beginnt meistens mit der Frage; bin ich genug? Genug für die Gesellschaft, genug für jeden da draußen, der mir begegnet? Jahre meines Lebens hab ich mich selbst gefragt; was sehen Menschen, wenn sie mich sehen? Finden sie mich hässlich, zu dick, zu dünn, meine Klamotten nicht schick? Ständig hat es eine Rolle für mich gespielt, was andere von mir denken oder gar halten. Wie scheues Wild bin ich da draußen rumgerannt; immer darauf bedacht, bloß nicht zu lange unter Menschen zu sein und ja nicht auffallen! Ich hab mich hetzen lassen von meinen eigenen Gedanken. Von meiner größten gesellschaftlichen Sorge, nicht zu genügen…

Heute ist es mir einfach nur egal, was andere denken. Weil ich weiß´; wenn ich irgendwem auf dieser Welt genügen muss, dann mir allein. Nur mir. Das ist mehr als genug. Wer größere Ansprüche stellt, als ich sie erfüllen kann, der möge sie bei sich selbst oder wo anders suchen gehen. Ganzheit an sich selbst, diesen Anspruch kann jeder nur an sich selbst stellen. Denn jeder Mensch hat seine eigenen Vorstellungen von Prinzipien, Prioritäten und Standpunkten im Leben. Wer seine eigenen Ansprüche – und sei es nur seine eigene Respektlosigkeit – an mich stellt, dem werde ich nicht genügen. Und das ist auch gut so, denn es ist nicht meine Aufgabe, den Mangel anderer Leute aufzufüllen. Das werden sie irgendwann selbst tun müssen oder sie werden eben bleiben, wie sie sind…

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Ein Kommentar zu „9. September … Respekt, das ging daneben…

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