7. Juli … wer ist schon normal?

„Du bist verrückt, im positiven Sinn!“ – das war eines der nettesten Komplimente an mich in letzter Zeit. Gut, ich habe nie behauptet, dass ich normal bin oder je vorgehabt habe, es zu werden. Längst habe ich auf aufgehört, so zu werden, wie man mich gerne hätte; bequem, still, gebeugt, hinnehmend, gehorsam… Ich werde mich nicht anpassen, an nichts und niemanden; zumindest nicht, solange ich das nicht will. Vieles in meinem Leben habe ich angepasst, zurückgesteckt, passend gemacht für meine Kinder. Das steht für mich außer Frage, für Menschen, die mir so nahe stehen, gibt es keine Grenzen für mich. Aber ansonsten bleibe ich für die Gesellschaft unbequem, quertreibend, stur – und was sie mich noch so alles heißen…

Ich bin gerne stur, wenn es für mich bedeutet, dass ich dadurch frei bin. Frei von Schuld, Zwang und Regeln, von denen sich viele einige selbst auferlegen. Mich interessiert es nun mal nicht, was andere von mir denken. Wenn mich etwas auf dieser Welt interessiert, dann ist es das Wohlergehen der Menschen, die mir wichtig sind. Und wenn ich einkaufen geh und vor mir an der Kasse fehlen wem paar Euro, dann geh ich vor und bezahl das. Oder wenn ich jemanden sehe, der offensichtlich bedürftig ist und öffentlich bettelt, selbst der bekommt was von mir. Ich heb Dinge auf der Straße auf, wenn sie wem runtergefallen sind und sehe zu, dass ich den erwische, der es verloren hat. Und das alles bedeutet nicht, dass ich Vorzeige-Mensch bin, einen Orden haben will oder sonst was. Es bedeutet, dass ich Menschen behandel, so wie ich behandelt werden möchte. Dass ich gebe, ohne zu hinterfragen, ob es derjenige verdient hat, nötig hat oder wirklich braucht. Das spielt keine Rolle, wenn man einfach von Herzen gibt. Ich brauche zwar keine Gesellschaft, habe gerne meine Ruhe vor Menschen und doch sehe ich nicht weg, wenn es Grund gibt, zu handeln…

Ich hab nie vorgehabt, normal zu sein. Wenn ich etwas in diesem Leben wollte – besonders in den letzten Jahren – dann nur eines; ich selbst sein. Mit jeder Faser meines Körpers und Herzens. Mit jedem Gefühl, welches mich durchwandert und jedem Gedanken, der in mir entsteht. Ich selbst sein, sonst nichts. Und ich werde niemanden fragen, ob ihm das gefällt… 😉

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