21. Juni … wir sind kein Ergebnis, sondern eine Entscheidung!

„Aber wie können wir frei sein, um zu schauen und zu lernen, wenn unser Verstand von dem Augenblick unserer Geburt an bis zu dem Augenblick, da wir sterben, durch eine bestimmte Kultur in den engen Grenzen der Ichbezogenheit geformt wird? Seit Jahrhunderten sind wir geformt worden durch Nationalität, Kasten, Rangstufen, Tradition, Religion, Sprache, Erziehung, Literatur, Kunst, Gewohnheit, Konvention, durch Propaganda jeder Art, durch wirtschaftlichen Druck, durch die Nahrung, die wir zu uns nehmen, durch das Klima, in dem wir leben, durch unsere Familie, unsere Freunde, unsere Erfahrungen  – durch jeden nur denkbaren Einfluss und entsprechend bedingt sind unsere Reaktionen auf jedes Problem. Nimmst du die Tatsache wahr, dass du voreingenommen bist?“ Krishnamurti

Ja wie denn nur? Wie können wir frei sein, wenn wir schon mit der Muttermilch die erste Prägung erfahren? Wir erzählen unseren Kindern ab ihrer ersten, selbstständigen Bewegung, was sie anfassen, sehen, haben oder eben nicht dürfen. Wenn die ersten, oft langersehnten Worte unserer Kinder endlich kommen, dann sagen wir ihnen sofort, was sie überhaupt von sich geben dürfen und was nicht. Letztendlich ist ein Kind wie ein wilder Bach, den man vom Berg runter lässt und dann schleunigst zusieht, dass das Wasser langsam, schön ruhig und geordnet unten ankommt. Kinder – jeder Mensch – wird frei geboren; frei in seiner Meinung, frei von Angst, Erfahrung und Schmerz. Wir bringen unser Kind – dieses wilde Wasser – nicht behütet vom Berg, sondern betonieren ihm einen festen Weg. Bloß nicht auffallen, nicht zu wild, zu schnell, vielleicht gar auf eigenem Weg. Gesellschaftsfähig werden wir gemacht, von Geburt an. Wir lernen nicht, was richtig oder falsch ist auf dieser Welt, sondern einzig und allein, was unsere Eltern und die Gesellschaft für richtig und falsch halten.

Wo also sind wir jetzt frei? Frei sind wir erst, wenn wir das alles hinter uns lassen. Wenn wir aufhören, all diese Dinge zu glauben, die man uns von Anfang an eingeprägt hat. Erst dann können wir vom Leben lernen, was wichtig ist und was keine Rolle spielt. Erst dann sind wir bereit, ihm zuzuhören und zu verstehen. Wir sollten nie denken, dass wir das Ergebnis unserer Vergangenheit sind. Viel mehr müssen wir lernen, dass wir nur das sind ,was wir glauben. Wie viel glaubst du von dem, was dir widerfahren ist, gelehrt und vorgemacht wurde? Wie viel davon glaubst du und wann wirst du damit aufhören? Werde du selbst und du bist frei…

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Ein Kommentar zu „21. Juni … wir sind kein Ergebnis, sondern eine Entscheidung!

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