11. Juni … es wird Regen geben…

Nachdem es gestern morgens schon geregnet hat – oder besser gesagt immer noch – haben wir das mit dem Freibad mal besser sein gelassen und sind spontan in den Indoor – Spielplatz gefahren. Das kostet zwar immer Unmengen Geld – Eintritt, Mittagessen, hier ein Euro einwerfen, da ein Eis – aber es ist herrlich entspannend. Mutti schlürft überteuerten Kaffee, während die Kids schön rumwuseln und hoffentlich müde werden. Ihr ahnt es schon; das Ende vom Lied ist immer, dass Mutti dann abends vom ungewohnten rumsitzen total müde und k.o. ist, die Kids nach einstündiger Fahrt nach Hause aber wieder garantiert fit!

Zutiefst hoffend, dass abends dann mal zeitig Ruhe sein wird, haben wir den Abend zusammen daheim ausklingen lassen. Und als ich wohlig seufzend mich streckte und reckte und im Stillen überschlug, wann ich die Lauser endlich ins Bett packen konnte, hörte ich es grollen. Was war das? Noch ein Grollen, diesmal lauter, länger. Oh nein, bitte nicht! Oh doch – ruuuummmmmmms! Ein Gewitter brach los, das war wirklich nicht von schlechten Eltern. Regen, als würde die Welt endgültig untergehen. Wind heulte ums Haus, man wusste kaum, wo es zuerst zusammen brechen würde. Hagel löste zwischendurch den Regen ab und immer wieder lautes, tiefes Donnergrollen kurz nach dem Blitz. So ungefähr dürfte das wohl da draußen abgehen, wenn die Welt dann mal untergehen wird. So ungefähr…

Holla die Waldfee, war das ein Wetterchen. Meine Jungs, typisch ganzer Kerl, jaulten bei jedem Geräusch wie gejagte Hunde und verkrochen sich immer tiefer unter ihren Decken. Immer wieder niedlich anzusehen; sooo eine riesen Klappe haben sie, die beiden, den ganzen Tag! Aber bei Gewitter weichen sie mir nicht von der Seite und verkriechen sich im hintersten Loch. Süß, die beiden. Sogar zur Toilette ging es nur im Konvoi…

Wurde dank dem etwas lauten und durchaus heftigen Naturschauspiel wieder mal spät gestern; selbst nach dem letzten Donner dauerte es noch eine Weile, bis sie sich beruhigt hatten und irgendwann dann auch ruhig hinlegen konnten. Aber gut zu wissen, dass es immer noch diese Momente gibt, in denen ohne Mama so gar nichts geht. Mag sein, die Zeit scheint manchmal nur so dahin zu fliegen, aber manches wird mir noch eine gute Weile erhalten bleiben und das nicht nur bei meinem Großen… 😉

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