5. Juni … vertrauen, dass es gut wird!

So, Tag X, heute kommt dieser verdammte Hexenzahn raus! Ich bin so voller Freude, dass ich dieses Monster loswerde, dass mir das Ziehen gar nichts ausmacht. aber das danach! Das danach…. Die Lücke wird zwar nicht wahnsinnig groß sein, für ein normales Implantat ist sie zu klein. Ich müsste also daneben noch einen völlig gesunden Zahn ziehen, um danach für ein Vermögen zwei neue reinzusetzen. Also dachte ich mir, ich geh da mal voll ins Vertrauen, dass sich das von alleine fügt. Ehrlich, Leute, man hat mir da zwar gut zugeredet, dass die Chancen gar nicht schlecht stehen aber irgendwie scheint es mir grade ein sehr, sehr großes Vertrauen, wo ich da reingehen darf. Das wächst zu einer wahnsinnigen Aufgabe grade und ich hab vor, die zu meistern! Endlich mal wieder ganz nah an eine Grenze rantasten. Ach ja, ich bin übrigens absoluter Angstpatient, wenn es um Zahnarzt geht. Zwar hab ich seit paar Jahren eine ganz tolle Ärztin und viel mit der daran gearbeitet, aber so ganz raus hab ich es nicht bekommen. Allerdings liegen die letzten Atmungsprobleme auf dem Zahnarztstuhl Jahre zurück…

Wisst ihr, was ich unsinnigerweise auch noch angefangen habe? Fortnite zocken. Battle – Royal nennt man das, ein Spiel, bei dem es einzig und allein darum geht, möglichst lange auf einer vorgegebenen Karte zu überleben, auf der auch bis zu 99 andere Mitspieler spielen. Heißt, wenn man jemandem begegnet, überlebt der, der schneller seine Waffe zieht. Ganz ehrlich; ich hasse solche Spiele. Ich mag es nicht, mich mit anderen beim Zocken zu messen und ich mag auch nicht dieses Wissen im Hinterkopf, wie viele Menschen da grade zusammen mit mir das selbe Ziel haben. Warum also spiel ich jetzt dieses Spiel? Irgendwie hat mich da der Ehrgeiz gepackt; ich möchte wissen, ob es wenigstens für gutes Mittelmaß reicht oder ob ich da völlig versage. Und ein Stück weit muss ich jetzt mal wieder dieses Unbehagen in den Griff bekommen, Menschen um mich zu haben; viele Menschen. Ich meine, die machen mich virtuell schon etwas nervös, das muss man sich mal vorstellen! Im echten Leben – im Real Life, wie wir Zocker sagen – da versteh ich es ein Stück weit, dass ich Menschenmassen als unangenehm empfinde. Aber an der Konsole? Daran muss ich arbeiten, hilft nix. Und abends hab ich ja meistens für sowas Zeit… 😉

 

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