5. Mai … wenn man mehr weiß, als man will!

Wisst ihr, was ich manchmal wirklich als unangenehm empfinde? Diese menschliche Zwickmühle, in der man manchmal steckt. Irgendwie bin ich immer so vertrauenserweckend, dass ich am Ende zu viel weiß…

Wenn man manchmal erfährt, dass manche Menschen Dinge machen, die man einfach nicht machen sollte. Und tatsächlich handelt es sich auch immer wieder um nicht ganz legales. Das sind doch eigentlich Infos, die möchte man gar nicht haben. Leben und leben lassen, das denke ich mir immer. Aber manchen sieht man ja irgendwie dabei zu, wie sie sich ihr eigenes Grab schaufeln. Andere wundern sich, warum sie auf keinen grünen Zweig kommen, versuchen aber an allen Ecken und Enden, immer nur ihre Vorteile rauszuschlagen; und wenn sie dafür betrügen müssen…

Schlimm wird es, wenn man von beiden Seiten jemanden kennt; den, der betrügt und den, der betrogen wird. Da entstehen bei mir so viele Fragen; geht es mich was an? Wem werde ich gerecht? Oder stellt sich die Frage überhaupt? Wenn jemand etwas macht, das nicht richtig ist; hat man dann zu wissen, wem man gerecht wird? Wie gesagt, eine Zwickmühle kann das schon sein…

Am Ende wird man wohl jemanden enttäuschen, wenn man nicht schweigt. Sagt man nichts, enttäuscht man manchmal sich selbst. Warum erfahr ich denn auch immer alles? Unglaublich, wie viele Menschen mir vertrauen und wie schnell manchmal. Und ja, in den meisten Fällen halte ich mich raus, wenn es mich nichts angeht. Aber auch ich hab Grenzen und kann nicht auf Teufel – komm – raus loyal sein. Allerdings hab ich noch jeden vorher gewarnt, bevor ich mich eingemischt habe. Und oft braucht es auch nur ein wenig Zeit und Geduld, die Dinge klären sich von allein. Aber lieber wäre es mir schon manchmal, die Menschen behielten ihre Schandtaten für sich. Was zwar irgendwie ein Vertrauensbeweis sein mag, ist irgendwo auch eine Last, die einem auferlegt wird.

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2 Kommentare zu „5. Mai … wenn man mehr weiß, als man will!

  1. Probier doch mal eine ganz einfach frage an deinem Gegenübr aus: „Was genau bezweckst du jetzt damit, mir davon zu erzählen?“
    Meistens (also in meinen Fällen war es bisher immer so) merken die Leute dann selbst, dass sie gerade etwas komisches von sich geben, was sie besser nicht hätten sagen sollen.

    Oft war ich schon in der anderen Situation, einen Kommentar losgelassen zu haben, den ich später bereute, weil ich wusste, die Person macht sich jetzt unnötig Aorgwn darum.

    Ich hoffe du kannst mit diesen Sichtweisen etwas anfangen!
    Lg Ceyes.

    Gefällt 1 Person

    1. Das frage ich oft, meist erhalte ich die ‚Antwort; keine Ahnung, ich vertrau dir einfach! Ich erlebe das selten, dass Menschen mir „ausversehen“ was erzählen; eher vertrauen sie mir meistens bewusst etwas an.

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