26. April … mal den Teufel nicht an die Wand!

Die genialste Frage gestern; bist du mit dem Teufel im Bunde? Logisch, mit wem sonst? *Ironie off*

Wer in der heutigen Zeit daran glaubt, dass über uns ein Gott steht und unter uns der Teufel herrscht; Glückwunsch, da hat die katholische Kirche jemanden gut in den Griff bekommen! Wenn ich mich einer Illusion hingeben möchte, dann passt dieses Bild doch wunderbar. Wenn wir aber Gott als die Liebe verstehen, das Gute in der Welt und das Licht, dann können wir auch die Dunkelheit verstehen. Der einfachste Weg wäre nun, zu behaupten; dann ist der Teufel der Hass, das Böse, die Finsternis. Vom Prinzip her vielleicht richtig, aber vor allem ist der Teufel eure Angst. Und letztendlich nur die Abwesenheit von Gott…

Es gibt Schriften, in denen behauptet wird, Gott selbst habe den Teufel erschaffen; wie könnte man auch sonst das Licht besser hervorheben, als neben der Dunkelheit? Angeblich soll er seinen eigenen Sohn Sataniel dafür „geopfert“ haben, ihn in die Hölle verbannt haben; kein anderer als der Erzengel Michael hat sich darum gekümmert, Sataniel besiegt und ihn als Satan in der Hölle zurückgelassen. Übrigens; Michael und Sataniel gelten dabei als Söhne Gottes. Es gibt unendlich viele Geschichten darüber; die Wahrheit kennt wohl keiner. Fakt ist – wenn ihr mich fragt; es gibt sie beide nicht; weder Gott, noch den Teufel. Die Welt ist reine Dualität; allem, was es auf dieser Erde gibt, steht etwas gegenüber. Dem Tag die Nacht. Dem Licht der Schatten. Der Liebe der Hass; wobei sich hier die Geister scheiden. Steht der Liebe der Hass gegenüber oder – wie es inzwischen behauptet wird – die Angst? Nun, wenn Gott die Liebe ist und seine Abwesenheit euch Angst macht – dann ja, dann ist das Gegenteil von Liebe Angst. Letztendlich spielt es keine Rolle; wir werden immer von beidem in uns tragen. Liebe und Hass, Licht und Schatten, Armut und Reichtum. Wir sind immer beides, bis wir uns immer mal wieder für eines davon entscheiden…

Inzwischen gibt es für mich auch kein Richtig oder Falsch mehr in der Entscheidungsfrage; muss nicht jeder Mensch selbst entscheiden, was für ihn richtig ist? Wissen wir selbst nicht ganz allein, was sich tief in unserem Innersten – im Herzen – richtig anfühlt? Und nein, ich stelle mir die Frage längst nicht mehr und selbst, wie die Gesellschaft darüber denkt, ist mir inzwischen egal. Aber um eine oft gestellte Frage zu beantworten; nein, ich bin nicht mit dem Teufel im Bunde. Die Dualität erlaubt es, dass es auf dieser Welt positive und negative Energien gibt; ich arbeite mit beiden. Das hängt einmal davon ab, was ich erreichen will, was ich dafür zur Verfügung habe und manchmal einfach davon, was sich zur Verfügung stellt! Ein wenig wie Geschäftspartner; die großen Geschäfte macht man nicht allein, da holt man sich – fähige – Partner ins Boot. Und manchmal findet man unter ihnen welche, die wirklich großartiges bewirken und man versucht, Verträge abzuschließen, die es diesem Partner attraktiv gestalten, eine Weile zu bleiben und mit einem zu arbeiten. Man bietet ihnen also etwas an und nichts anderes mache ich mit meinen Energien; besonders starken biete ich einen Pakt an und binde sie damit eine Weile an mich. Mein erster Pakt besteht heute noch, war also ein gutes Geschäft für beide Seiten. Und auch diesmal bin ich guter Dinge. Manche behaupten, negative Energien seien die Lakaien des Teufels; seine Dämonen. Nun, dann hab ich wohl einen dämonischen Pakt; nein, inzwischen zwei. Aber wie gesagt; wenn es den Teufel nicht gibt, wird er wohl auch keine Lakaien haben…

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