15. April … Sie müssen nur den Stress vermeiden…

Hmpf! Mehr fällt mir dazu nicht mehr ein. Alles fühlt sich grade wieder nach Sturm an und das, wo ich grad so schön Ordnung geschafft habe. Rundum Frühjahrsputz; in der Gedankenkommode, im Umfeld, in der Wohnung,… Und dann – mittendrin – wieder Sturm! Eines der wenigen Dinge, die ich noch nicht kontrollieren kann. Und dabei möcht ich es doch so gerne lernen! Ich meine, wer braucht schon Chaos im Kopf?!?

Seit meiner Augengeschichte, dieses Wasser in meinem Auge, welches immer noch vorhanden ist und meine Sehstärke beeinflusst, suche ich nach der Ursache. Stress; ja, den hat jeder und ich vermeide ihn, wo ich kann. Mich bringt kaum was aus der Ruhe, nicht mal mehr, wenn mein Sohn wieder eine seiner Katastrophen angerichtet hat. Selbst die nehme ich inzwischen mit einem Lächeln hin und mach mich dran, sie zu beseitigen…

Was mir aber immer mehr klar wird ist die einfache Tatsache; der Gedanke, dass meine Kinder nun mal nur mich haben und sonst keine wirkliche Bezugsperson, setzt mich unter Strom. Unbewusst wohl, ja aber es löst eine immerwährende Bereitschaft in mir aus. Besonders der Große, der schon tagsüber eine Herausforderung ist, hat oft auch nachts seine Probleme. Also auch dann sind bei mir immer die Antennen an und ich sofort bereit, wenn was ist. Vielleicht habe ich gelernt, mit wenig Schlaf auszukommen, auch mal länger. Vielleicht habe ich auch gelernt, mein Privatleben aufs mindeste zu reduzieren und diesen ganzen Verlust nicht als solchen zu benennen; diese Dauerbereitschaft ist aber irgendwie nichts, was man lernt sondern notgedrungen übernimmt. Und so kostbar und lieb mir meine zwei wilden Kerle sind, ich werd einen Weg finden müssen, gesünder damit zu leben. Auch im Sinne meiner Kinder, ich würd ja gerne alt werden für die beiden…

Würde man mich heute fragen, was ich mir am meisten wünsche und ich dürfte außen vor lassen, zu antworten „Dass meine Kinder immer gesund bleiben!“, dann wäre meine Antwort: eine kleine Hütte im Wald, ohne Komfort, in der ich drei Tage völlig allein bleiben darf. Oder vielleicht auch eine solche Hütte auf einem Berg, zwecks der Aussicht – weitsicht – egal, ich würde jede abgelegene, bescheidene Hütte nehmen. Nur auf die drei Tage absolute Einsamkeit, auf die würde ich Wert legen. In aboluter Stille zurück zu den Wurzeln, erden vom Feinsten – jaaaaaaaaa, ich wär sofort dabei…

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