11. März … please don´t follow!

„Du kannst sie nicht alle retten“; ihr glaubt gar nicht, wie oft mir dieser Satz in letzter Zeit durch den Kopf geht. Und ja, mir ist klar, dass ich keinen einzigen retten werde; retten muss sich jeder selbst! Ich kann nur zuhören, da sein, verstehen. Oder schweigen; die wenigsten reden über ihre Abgründe. Das meiste muss man sich da denken, sobald man um die Problematik einer Person weiß.

Manche Menschen richten sich selbst, indem sie Tag für Tag falsch denken. Sich mit Erinnerungen quälen, ihr eigenes Herz foltern und ihrem Verstand nur jeden Tag aufs Neue sagen, was ihnen fehlt. Den Mangel leben – einer der größten Fehler der Menschheit…

Sucht – die rechte Hand des Teufels sagt man. Kaum etwas macht so machtlos, wie einem Suchtkranken zusehen zu müssen. Bei was? Beim Sterben in Raten? Bei der Wanderung im finsteren Tal, stetig und ständig bergab? Manchmal bin ich egoistisch genug und frage mich; wen verletzt das grade mehr – den Süchtigen oder mich? Mich, den Zuschauer, der am Spielfeldrand steht und einem Match zusieht, welches der Spieler wohl kaum gewinnen wird. Ich kassier da grad täglich meine Watsche. Ein Mensch, der mir wichtig ist, kommt einfach nicht gegen den Alkohol an. Manchmal macht er einen kleinen Schritt auf mich zu, dann kann ich seine wunderschöne Seele sehen. Doch sobald er mitbekommt, auf was er den Blick freigegeben hat, macht er zwei Schritte weg von mir und schweigt. Schweigt so lange, bis ich die Farbe seiner Seele vergessen hab, erst dann ist er wieder bereit, mit mir zu reden. Manchmal möchte man die Welt anbrüllen, sie fragen, was los ist, was sie den Menschen antut, die einem wichtig sind. Ich weiß, laut werden bringt nichts, aber Schweigen führt in diesem Fall zur Ohnmacht. Warum kann man nicht jeden retten?

Alles, was ich beitragen kann, ist ein Freund sein. Immer, auch wenn es mal weh tut. Auch wenn man manchmal die Augen kurz schließt und die Luft anhält, wenn die nächste Watsche kommt; eine, die besonders hart trifft. Wir sollten sie nicht alleine lassen, die Menschen, die durch ihre eigene Hölle gehen. So lange es uns möglich ist, sollten wir sie nicht alleine lassen… Please don´t follow! …  nur folgen dürfen wir ihnen nicht!

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Ein Kommentar zu „11. März … please don´t follow!

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