26. Februar … was ist Liebe?

Liebe. Ist es nicht genau das, wonach wir uns alle sehnen? Was uns gefühlt ganz macht, ankommen lässt und uns zu dem Teil macht, der gebraucht wird? Das alles ist keine Liebe, nicht für mich. Aber was geschieht eigentlich, wenn wir jemanden fragen „Was ist Liebe?“ Welche Antworten erhalten wir und warum sind diese Antworten so verschieden? Können wir es nicht definieren, in Worte fassen, was uns scheinbar so glücklich macht? Warum haben wir Menschen nie wirklich festgelegt, was Liebe ist? Vielleicht, weil jeder andere Werte in der Liebe sieht, andere Ansprüche stellt, sich seine ganz eigene Vorstellung erhofft? Und wie funktioniert Liebe dann eigentlich, wenn sie so gar keine Norm hat?

Was ist denn nun Liebe? Für mich ist sie das eine Gefühl mehr, welches wir für jemanden haben können. Zum einen die „angeborene“ Liebe für unsere Kinder, unsere Väter, Mütter, die normalerweise erst mal da ist. Ob sie bestehen bleibt, ist eine andere Frage. Und dann gibt es die Liebe zu einem Menschen, der bis dahin völlig frei von uns war. Der uns begegnet und dieses eine Gefühl mehr in uns auslöst als jeder andere. Zu einem Menschen, für den wir uns ganz frei entschieden haben. Aber haben wir das? Uns dafür entschieden, jemanden zu lieben? Wenn ihr mich fragt – nein. Liebe ist keine Entscheidung, Liebe ist. Wir können uns nicht dazu entscheiden, jemanden zu lieben, genauso wenig wie wir von jemand anderem Liebe erzwingen können. Entweder, Liebe ist – dieses eine Gefühl mehr, welches jemand in uns auslöst, ist da – oder eben nicht. Und genau das ist vielleicht die Herausforderung an dem Ganzen, der Reiz. Wir können sie nicht kontrollieren. Manchmal macht sie uns frei, während sie uns fesselt. Manchmal macht sie die größten Idioten aus uns, während wir glauben, zu allem fähig zu sein. Und manchmal bricht sie uns einfach nur das Herz und wir können nichts dagegen tun. Und ganz egal, was die Liebe – dieses eine Gefühl mehr in uns – aus uns macht; wir können es kaum ändern, nichts dagegen tun und seit es die Liebe gibt, können wir sie noch nicht mal erklären. Wie also sollen wir sie verstehen, wenn wir sie noch nicht mal beschreiben können…

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2 Kommentare zu „26. Februar … was ist Liebe?

  1. Hier ein anderer Ansatz zum Thema Liebe — die Unterscheidung zwischen menschlicher, natürlicher Liebe und der Göttlichen Liebe:

    (..) Die Göttliche Liebe ist eine vollkommen eigenständige, universelle Macht, die nur Gott allein schenken kann. Sie darf nicht mit der natürlichen Liebe verwechselt werden, die jeder Mensch in sich trägt und die dem Menschen bei seiner Schöpfung mit auf den Weg gegeben wurde. Diese natürliche Liebe ist ein charakteristischer Wesenszug des Menschen, die aber im Gegensatz zur Göttlichen Liebe, die absolut und rein ist, ständig Gefahr läuft, durch Sünde und Irrtum verschmutzt und befleckt zu werden. Will der Mensch seine natürliche Liebe also zum besten Wohle aller leben, so tut er gut daran, den Vater um Seinen Beistand zu bitten. Die Göttliche Liebe ist ein Potential, das zwar der gesamten Menschheit offensteht, die sich aber nicht kollektiv oder automatisch über alle ergießt, sondern nur dann in das Herz eines Individuums strömt, wenn der Einzelne für sich die Wahl trifft, dieses Geschenk anzunehmen. Jeder Mensch muss für sich allein entscheiden, ob er diese Liebe wählt oder nicht. (..)

    Padgett Messages, 5. August 1916
    https://gottistliebe861032899.wordpress.com/2019/02/05/johannes-erklaert-was-die-goettliche-liebe-ist/

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