10. Januar … gleicher Weg, neues Ziel…

Langsam werde ich dankbar. Dankbar, dass ich scheinbar doch sehr leicht meinen Weg bis hierhin gegangen bin. Im ersten Jahr habe ich mich für „Sein“ und Urvertrauen“ entschieden; ich werde nicht, ich war nicht – ich bin! Das wurde meine Lebenseinstellung und die lässt mich immer schön im Hier und Jetzt sein. Entspannt, ruhend, wissend. Wissend, dass das gestern heute nicht mehr zählt und das Morgen noch keine Wirklichkeit ist. Und zu all dem habe ich mein tiefes Urvertrauen; es ist gut! Egal was geschieht, es ist gut, es muss so sein, es ist Teil meines Weges. Im zweiten, vergangenen Jahr entschied ich mich für Freiheit; das Loslassen und alleinige sein im Hier und Jetzt hat mich frei gemacht; frei von meiner Vergangenheit, vom Schmerz, von der Sehnsucht, meiner Ruhelosigkeit und meiner Angst. Angst vor der Zukunft, vor dem Alleinsein, manchmal sogar und schlicht und einfach nur vor mir selbst.

Jetzt beginnt das dritte Jahr meines bewussten Weges und ich fühle mich zur Zeit rein in die Frage; was wird dein Stichwort für das dritte Jahr? Welcher Aufgabe wirst du dich annehmen, welchen Schritt willst du diesmal machen? Ich weiß es noch nicht und ich denke auch nicht darüber nach. Ich vertraue darauf, dass es sich in nächster Zeit zeigen wird, was wichtig ist und was es zu lernen gilt. Wobei; die beiden letzten Lektionen waren für mich kein Prozess, den ich erlernt habe, sondern einfach nur eine bewusste Entscheidung, die ich nicht mehr geändert habe. Ich bin und ich bin frei! – das ist das Ergebnis nach zwei Jahren und diese Dinge stehen felsenfest in meinem Leben. Was werd ich daneben stellen, dazustellen – oder wird es etwas, was das eine am Ende mit dem anderen verbindet? Ich weiß es nicht, noch nicht. Im Moment bin ich dankbar, dass mir gelingt, was ich mir vornehme. Das wird mir immer wieder bewusst, wenn ich mit Menschen rede, die scheitern; an ihrem Vorhaben, an ihrem Sein, an sich selbst. „Wie machst du das?“, werd ich dann oft gefragt. Und ich versuch immer, zu vermeiden, dann einfach zu sagen: „Das ist ganz einfach…“; denn ich erkenne grade, dass es scheinbar für mich ganz einfach ist; ich entscheide, etwas zu sein und dann bin ich es. Andere versuchen sich zu ändern und schaffen es nicht. Wenn ihr etwas verändern wollt, dann ändert nicht einfach. Ihr müsst nur diese Entscheidung treffen, der Rest kommt von allein. Ganz einfach eigentlich, oder?

Vielleicht wird Dankbarkeit mein nächstes Thema; allerdings war ich das schon immer. Dankbar für mein Leben, für mein Bewusstsein und schlicht dafür, dass ich sein darf in dieser Welt. Und was mir besonders wichtig ist; ich darf endlich meinen Platz finden in dieser Welt. Vielleicht so etwas wie Demut; nichts ist selbstverständlich und nicht alles, was einem geschieht ist verdient. Es wird eine spannende Reise in mein drittes Jahr, ich freu mich drauf. Wohin geht eure Reise? Habt ihr auch Etappen, Lernprozesse, diese kleinen wichtigen Ziele auf eurem Weg, die ihr euch setzt? Und fällt es euch leicht, sie zu erreichen oder ist es manchmal verzwickt und wie verhext, es klappt einfach nicht?

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