25. Januar … vielleicht verdient doch jeder eine zweite Chance

„Umarme deinen Feind“ heißt es und vielleicht hab ich genau das gestern getan. Ich hab mir keine Strategie zurecht gelegt, nicht vorher nachgedacht, wie genau ich meinem neuen „alten“ Chef begegnen werde. Ich hab einfach nur abgewartet, bis er plötzlich vor mir stand. Wir blieben beide zurückhaltend, sprachen nicht viel aber freundlich miteinander. Irgendwann stand er vor mir, mit gebührendem Abstand und meinte: „Ein wenig Angst hatte ich schon vor unserer ersten Begegnung.Ich dachte, du redest kein Wort mehr mit mir.“ Diese Ehrlichkeit hätte ich ihm nicht unbedingt zugetraut, aber sie brach ein wenig das Eis. Er hat gemerkt, dass sein Handeln damals falsch war, immerhin. Das macht es nicht ungeschehen, aber lässt hoffen, dass sowas nicht noch mal passiert.

Bevor ich gestern von der Arbeit heim ging, meinte er: „Danke, dass du mir noch eine Chance gibst.“ So viel Einsicht hab ich wirklich nicht erwartet. Ein mulmiges Gefühl bleibt, aber immerhin kann ich ihm erst mal begegnen, ohne dass sich alles in meinem Magen umdreht. Es bleibt zu hoffen, dass es diesmal so bleibt und nicht wieder das böse Erwachen am Ende kommt. Aber ich bin jetzt erst mal guter Dinge; vorsichtig aber trotzdem gut.

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