26. November … Danke, dass ich noch nicht zu den „anderen“ gehöre!

… und wieder ein Morgen, an dem man gesund aufgewacht ist. Ok, mein Knie ist immer noch kaputt, aber seit ich schön brav zu Hause sitze ist die Schwellung und der Schmerz fast weg. Und diese Woche muss ich mal einen Termin beim Augenarzt machen, mein rechtes Auge schwächelt. Aber das ist wohl nichts, was man nicht richten kann. Ich glaube, man vergisst viel zu oft, dass man – trotz allem – morgens aufstehen kann,um seinen Alltag aus eigener Kraft zu meistern. Warum hält man das eigentlich für selbstverständlich? Woher nimmt man diesen Glauben, dass man ewig jung und agil bleibt und es sowieso nur „die anderen“ trifft, wenn es mal nicht mehr so gut läuft? Wer sind denn die anderen? Haben die etwa laut „Hier!“ geschrien, als es darum ging, wer eine schwere Krankheit haben möchte? Haben die sich freiwillig gemeldet, um das auf sich zu nehmen? Wohl kaum.

Und vielleicht ist es ja auch eine Tatsache, dass „die anderen“ nicht einfach nur Pech gehabt haben, sondern wir sehr sehr viel Glück! Bisher! Kann sich ja jederzeit ändern, schneller als man denkt! Also vielleicht finden wir ja gelegentlich mal Zeit,um kurz inne zu halten und zu danken; danke, dass mich meine Füße auch heute tragen werden! Dass mein Herz auch heute schlägt. Dass ich auch heute wieder aufgewacht bin. Und danke, dass mir bewusst ist, wie viel Glück ich habe!

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