25. Oktober … heute back ich, morgen brau ich, übermorgen hol ich mir…

Ich mag die Stille. Sehr sogar. Für mich heißt das, mich vorübergehend nur noch mit bestimmten Menschen zu verbinden; egal, ob Telefon, Arbeit, Gesprächen, Anliegen,… Im Moment bin ich nur noch für sehr wenige erreichbar, der Rest wird ignoriert.

Man sagt, Menschen spiegeln einen und ich versuche, herauszufinden, was ein Mensch mir wohl aufzeigen wollte, der in mein Leben knallt als Zockerkumpel, jede von mir von vornherein aufgezeigte Grenze in mein Privatleben ignoriert, irgendwann deutlich abgewiesen wird und dann mir genau das anhängen will, was ihn ausmacht und wie er lebt.  „Spieglein, Spieglein an der Wand, was willst du mir sagen?“ Zunächst bin ich noch ratlos. Gestern musste ich mir noch anhören, dass ich ihn ausgenutzt habe, um hier über ihn schreiben zu können. Ja ne, ist klar! Ich zieh mir Idioten ins Leben, damit ich hier was zu berichten habe. Als ich dann fertig war mit lachen und mir die Tränchen aus den Augen gewischt hatte, musste ich ihm immerhin ein mal Recht geben; ich hab ihm hier Raum gegeben; weit mehr, als ihm zusteht. Ich weiß nicht, wie sehr man sich selbst überschätzen kann, aber er kann es; ich hab vor zehn Tagen die klare Ansage gemacht, dass ich in Zukunft wieder alleine zocke und dann kommt er nach zehn  Tagen wieder an und fragt nach, wann wir wieder spielen. Da dachte ich eigentlich, dass ich – zum Glück – nie wieder von ihm hören werde. Da war er auf meiner xBox schon gelöscht…

Vor zwei Jahren hätte ich jemanden wie ihn einfach nur verflucht; „Einfach“ im Sinne von „verdient“, denn so einfach ist das gar nicht. Ist tatsächlich mit Arbeit verbunden, auch wenn man nicht viel dafür braucht. Nur etwas, das ihm gehörte – oder er besitzt etwas, das mir gehörte… Ich glaube nicht, dass ich mir die Mühe machen werde. Wie gesagt, den Raum, dem ich ihm hier gegeben habe; allein den hatte er nicht verdient. Und den werd ich ihm auch nicht mehr geben. Und scheinbar bin ich noch so nahe an meiner Mitte, dass er mich nicht mal wütend machen kann. Weil mir wohl klar ist, dass er mit sich selbst gestraft genug ist. Und Wut ist nun mal auch ein Gefühl und manche Menschen verdienen nicht mal das…

Ich für meinen Teil schliess das Kapitel hier, auch wenn ich das ein oder andere noch in der Stille ansehen werde. Ich hoffe, ich darf das; „Gespräche“ – oder soll ich es Anschuldigungen nennen – analysieren; oder nutze ich ihn damit schon wieder aus? Schwierig, schwierig…

Ach ja, passt auf euch auf. Und legt euch nicht mit Hexen an… 😉

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