21.Oktober … du leidest viel zu gerne…

Ich bin mein Haus
bin mein Licht
Ich bin der Traum der zu mir spricht
Ich bin der Weg auf dem ich geh‘
Ich bin die Frage die ich nie versteh‘

Ich bin das Wort
das mich beschenkt, an das ich glaub
Bin wie der Fels
der ewig bleibt und dem ich trau‘

Rosenstolz

Seit inzwischen zwanzig Jahren hör ich Rosenstolz. Wenn man sich die Texte anhört, findet man für jede Lebenslage das passende Lied. Egal ob „Aus Liebe wollt ich alles wissen“ oder „Ich bin ich“; ihre Zeilen haben oft mein Leben beschrieben und trafen meinen Nerv. Kennt ihr das, wenn man eine Liedzeile mitsingt und das Gefühl hat, die wurde exakt für einen selbst geschrieben? Zeilen wie

Ich weiß gar nicht mehr
Wie schön das Fliegen war
Ist schon viel zu lange her
Ist draußen irgendwer
Der unseren Namen kennt
Für den wir nicht vergessen sind

oder

Wie weit muss ich gehen
Um uns nicht mehr zu sehen?
Wär der Juli ein Tag
Und der Sommer ein Jahr
Warum war mir nicht klar
Wie gut wir doch waren?
Wie tief ist das Meer?
Wie weiß ist der Sand?
Ich hab’s überlebt
Egal wie du fehlst…

Durch viel Einsamkeit, Verlust und Dunkelheit haben mich immer wieder Worte von diesem Duo geführt. Und heute? Hör ich sie immer noch. Obwohl auf mich inzwischen am meisten zutrifft, dass ich mein Haus bin. Wenn ich selbst mir und meinem Geist kein friedliches, liebevolles und warmes Zuhause geben kann, wer dann? Und wenn ich selbst nicht in der Lage bin, mir zu leuchten, gegen meine eigene Dunkelheit, wer dann? Wer wenn nicht ich bringt meine Träume auf diese Welt und glaubt an sie? Wenn nicht ich selbst mein eigener Weg bin, auf dem ich geh, dem ich folge, der mich zu meiner Wahrheit bringt, wer dann? Und muss ich immer alles verstehen, was ich will, wonach es mich sehnt, wovon ich träum? Wenn mein Herz so ganz was anderes will als mein Kopf weil manchmal die Liebe zu etwas stärker ist, als der eigene Verstand. Letztendlich können wir alles erreichen, wenn wir nur an das glauben, was wir wollen. Wenn wir lieben, was wir haben und uns selbst immer am nächsten sind. Wenn wir der Fels sind, an dem wir uns vielleicht manchmal reiben aber letztendlich immer Halt finden, nie untergehen und immer zurück kehren können, um sicher zu sein. Wenn wir uns selbst vertrauen und uns unser selbst bewusst sind, dann sind wir fähig, uns selbst den größten Halt zu geben. Und das für alle Zeit, die wir hier auf Erden sind. Wir werden überleben, egal wie uns manches oft fehlt. Und manchmal ist uns einfach nicht klar, wie gut wir eigentlich sind…

Rosenstolz-Das-Beste

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