12. Oktober … ich bin der Sturm…

Zur Zeit ist es immer wieder schwer, im Vertrauen zu bleiben. Viel zu viele Menschen wollen sich wieder mal in zu viele Dinge einmischen. Wollen Entscheidungen treffen, die ihnen nicht zustehen. Wollen mir vorgeben, was richtig oder falsch ist; ich lass mich gern belehren, nicht falsch verstehen. Aber wenn mir Andere entscheiden wollen, was für meine Kinder richtig oder falsch ist, dann ist für mich Ende der Fahnenstange. Im Moment kann ich mich drehen und wenden, wie ich will; es herrscht Chaos. Nichts scheint da zu sein, wo es hingehört. Und ich steh da, ganz ruhig, warte seit Tagen darauf, dass sich irgendwas in mir rührt, aufschreit, wenigstens winkt. Nichts. Alles, was sich regt, ist immer wieder die Korrektur meiner selbst, um in der Mitte zu bleiben. Und täglich eine Schippe Vertrauen oben drauf zu legen, damit es mich nicht verlässt.

Mein Herbststurm ist also da, rüttelt an mir, versucht, mich umzuwehen. Bisher bin ich solchen Stürmen immer trotzig begegnet, mit vorgerecktem Kinn, erhobenem Schwert und dem Schild fest vor der Brust. „Komm schon, komm schon!“ hab ich immer gebrüllt. Sollte er mich doch umhauen, was war mir das egal! Er oder ich, mehr Möglichkeiten gab es schließlich nicht.

Jetzt, jetzt will ich überleben. Und nicht nur das; stehen bleiben, nicht in die Knie gehen. Vertrauen! Ich bin gespannt, wie lang das gut geht!

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