29. September… ziwschen Liebe und Hass liegt ignorieren…

„In unserem Tal haben wir einige Freunde, die wir lieben, einige Feinde, die wir hassen und um den ganzen Rest kümmern wir uns nicht. Diese Verzerrte und begrenzte Sichtweise der Menschen bringt unablässig Anhaften und Aggressivität hervor.“ Dilgo Khyentse Rinpoche

Irgendwann haben wir damit angefangen, uns nur mit Menschen zu umgeben, die uns vertraut sind, die wir mögen oder gar lieben. Wir bleiben unter Freunden, guten Bekannten, in der Familie; wir bleiben unter uns und alles, was hinter diesen Mauern geschieht, interessiert uns nicht, geht uns nichts an, liegt hinter unserem Horizont.

Bewusst oder unbewusst – wir unterteilen Menschen in „kenn ich“ und „kenn ich nicht“. Also auch in „Mag ich“ und „mag ich nicht“. Was nichts anderes bedeutet, dass wir über Menschen urteilen, die wir nicht mal kennen. Und das nur, weil wir uns lieber mit Vertrautem umgeben, in unserer gewohnten Sicherheit bleiben, bevor wir uns mit der Fremde befassen, welche uns jeden Tag umgibt.

Wir setzen Grenzen, wo niemals welche waren. Dabei könnte die Welt um so vieles einfacher sein, wenn wir aufhören würden, andere Menschen zu beurteilen. Wenn wir endlich verstehen würden, dass wir alle eins sind, dann wäre die Welt ein besserer Ort. Und dafür müssten wir noch nicht mal anfangen, uns um jeden zu kümmern, sondern nur gelegentlich aufhören, jeden Fremden zu ignorieren…

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