12. September … Ooommmmmmmm…

Kennt ihr das; aufwachen und diese wunderbare Leere im Kopf? Nichts, worüber man grübelt, woran man denkt, was fokussiert wird? Ich wach ja fast immer so auf, aber heute bin ich wirklich tiefenentspannt. Es gibt so Tage, da bin ich so sehr im SEIN, dass ich selbst Gedanken nicht mehr greifen kann. Alles fühlt sich unwichtig an, weil es ohnehin an seinem Platz ist. Weil alles gut ist, wie es ist. Die Ordnung besteht und was nicht da ist, wo es hingehört, wird ganz bestimmt mit der Zeit dort hinkommen, wo es hingehört. Das einfache, aber tiefe Vertrauen, dass alles geschieht, weil es geschehen muss. Und wir selbst mittendrin oft nur abwarten, annehmen, loslassen müssen – alles zu seiner Zeit.

Woran das liegt, dass ich manchmal nahezu schwerelos einfach nur bin, kann ich nicht sagen. Der Zahnarzttermin heute Mittag wird es nicht sein. Vielleicht wieder ein müdes Lächeln meiner Seele, weil ich meine Nase wieder in Bücher gesteckt habe. Gestern war es ein sehr interessantes Buch, doch im letzten Drittel fühlte ich mich irgendwie betrogen. Ich komm mit vielem klar, letztendlich mit fast allem. Gleichgewicht, innere Mitte, Licht, Schatten, Spiegeln – all die Dinge, die uns täglich umgeben, weisen und lehren. Wo mein Körper und Geist aber nahezu synchron aufschreit ist das Wort Meditation. Das geht irgendwie nicht, das muss irgendwie nicht und ja, das mag ich irgendwie nicht. Und da liest man nun ein Buch, erkennt sich wieder; jeden Schritt, den ich von der Liste dort auf meinem Weg schon abgegangen bin – längst, bevor ich dieses Buch kannte. Und plötzlich heißt es; „Sie haben schon so viel erreicht durch Meditation, gehen Sie jetzt noch einen Schritt weiter. Machen Sie die nächste Tür auf…“ STOP, STOP, STOP; welche Meditation? Hab ich was verpasst? Wann ist mir denn entgangen, dass mein Körper sich so entspannt hat, dass er meinen Geist vorübergehend in andere Sphären katapultiert hat? Und vor allem; wo war ich, als das passierte?

Trotz allem hab ich das Buch zu Ende gelesen. Nix Meditation, ich hab mein Ziel auch so erreicht. Zu jedem Ziel führen unglaublich viele Wege; der eine geht ihn in Stille, der andere braucht Lärm dabei. Wichtig ist und bleibt dabei allein; geh ihn zu Ende! Egal wie, aber gib nicht auf, was du angefangen hast. Manchmal müssen wir Umwege in Kauf nehmen, manchmal die Richtung ändern oder gar das Ziel korrigieren. Aber aufgeben sollten wir nie!

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