5. September … für mich noch einen Kaffee, bitte!

So, da ist sie wieder; frisch zurück vom Zocken. Müde aber sehr zufrieden. Von der Nacht werd ich noch paar Tage lang was haben; die Auswirkungen vom Schlafmangel… ABER es hat sich gelohnt. Das Warten und das wach bleiben…

Es gibt so Dinge, die muss man einfach mal gemacht haben. Dieser berühmte Kaffee mal eben in Italien. Oder das Frühstückscroissant in Frankreich. Nachts im Mondschein baden gehen. Und für jeden, der diese Frage im Kopf hat; logisch nackt! Ein ganzes Wochenende in einer Hauptstadt verbringen und von Freitagmittag bis Sonntagabend nichts anderes, als Cafebesuche, Shopping, Restaurants, Discos, Bars, Frühshoppen; als man jung war – ich meine richtig jung! – da waren die Nachwirkungen von so einem Wochenende auch noch wesentlich erträglicher. Da ist man abends einfach losgefahren und hat spontan entschieden, nicht in die Disco zu gehen, sondern mal eben über Nacht ans Meer zu fahren. Einfach nur, weil einem grade danach war und man einfach nicht wusste, ob man das so spontan irgendwann wieder so hinbekommt; mit dem richtigen Freund zusammen mal eben so einen Trip durch die Nacht und mit der freudigen Erwartung, wo einen wohl am nächsten Morgen die Sonne begrüsst. Und einmal hatten mich zwei Stammgäste mitgeschleppt auf ein Eishockeyspiel. Ich fand Gefallen daran und so kam es, dass ich schon bald an Halloween in einem Sonderzug saß, der um 8 Uhr morgens in Ingolstadt mit 900 Fans losfuhr, um am Abend in Düsseldorf ein Spiel anzuschauen. Danach ging es mit dem Zug wieder zurück und wir landeten nahezu exakt um 8 Uhr morgens des folgenden Tages wieder daheim. Die Aktion war so spontan, dass ich glatt vergessen hatte, Besuch zu erwarten. Und als ich nach 24 Stunden Aktion Sonderzug endlich in mein Bett wollte, erhielt ich eine Nachricht von meiner Schwester, welche mich darüber informierte, dass sie in einer halben Stunde am Bahnhof ankommen würde. Nun, immerhin war ich schon am Bahnhof und hatte noch Zeit für einen Kaffee. Oder zwei. Oder drei…

Schöne Zeit war das. Eine andere Freiheit als heute, aber schön. Ich möcht sie nicht missen. Habt ihr auch diese Momente, in denen man einfach nur gelebt hat? Ohne Sinn, ohne Planung, ohne Zweck? Nur den Moment gelebt, weil er einfach möglich war und es war gut?

forsaken

 

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