2. August … richtig oder falsch…

Es ist immer wieder beeindruckend, wenn mir jemand sagen möchte, dass mein Leben – so wie ich es lebe – nicht funktionieren kann. Menschen, die in einer Community mein Profil überfliegen und dann anfangen, mich zu attackieren. Und wenn sie damit fertig sind und ich immer noch da stehe und sage, dass das mein Weg ist und nur meiner, dann kommt die Nummer mit „du bist stur und weichst keinen Millimeter von deiner Meinung ab. Für dich gibt es keine anderen Möglichkeiten“. Nun, ich hab zum einen keinen Grund, von meiner Meinung abzuweichen, immerhin hab ich sie mir lang genug gebildet. Zum anderen ist mir bewusst, dass es unendliche Möglichkeiten gibt und ich besitze die Frechheit, mir die für mich besten unter ihnen auszusuchen. Wer sich daran stört, wer ein Problem damit hat, der darf sich gern dazu äußern. Was aber niemand erwarten kann; dass ich meinen „Irrtum“ bekenne und dann reumütig mein Leben ändere und bestenfalls noch jemandem ergeben hinterher dackel.

Wisst ihr, was MEINEN WEG ausmacht? Dass ich ihn frei gewählt habe. Ich hab ihn mit meinen eigenen Händen gepflastert; breit, um schwanken zu können; lang, um mir Zeit zu gewähren und mit Abzweigungen, um immer Alternativen zu haben. Fakt ist, ich geh ihn immer in der Mitte, standhaft und im Vertrauen. Ich geh ihn langsam aber bleib nie stehen; weil Entwicklung keinen Stillstand kennt. Und ich habe mir jede Abzweigung angesehen und bin an ihr vorbei gegangen. Weil sich mein Weg noch immer richtig anfühlt und mich noch immer dahin führt, wo ich hin möchte; zu meiner Wahrheit.

Ich steh irgendwo auf meinem Weg an meinem Punkt, den du nie erreichen wirst. Und wem das zu arrogant klingt; ich werde deinen Punkt nie erreichen! Schlicht und einfach aus dem Grund weil es dein Weg ist. Den kannst nur du gehen. Was ich kann und auch hier mache, ist, meinen Weg zu teilen. Ich kann nicht sagen, ob er gut ist, besser als andere Wege, ob er richtig ist. Alles, was ich dazu sagen kann, ist; er ist tausend mal besser als der Weg, den ich vorher gegangen bin. Seit 17 Monaten hatte ich nicht mal den Gedanken an ein Tief. Es geht mir gut, mein Herz, meine Seele und mein Geist sind frei; frei von ihrer Vergangenheit. Was nicht heißt, dass es diese nicht gegeben hat – sie nicht mehr existiert – sondern ganz einfach bedeutet, dass ich ihr keinen Wert mehr gebe. Es hat sie gegeben, sie wird immer Teil meines Lebens sein aber sie hat längst keine Auswirkungen mehr auf meine Gegenwart. Und wer darüber mit mir diskutieren möchte, darf das gerne tun. Allerdings werde ich nicht darüber streiten! Wer mir sagen möchte, dass das unmöglich ist, der wird hinnehmen müssen, dass es mir möglich war, mich so frei zu machen. Und wenn ich es kann, dann dürfte es jeder können.

Wenn wir im Leben etwas verändern wollen – ganz egal, ob wir etwas aufhören oder beginnen wollen – dann brauchen wir zuallererst eines; WILLEN. Wir brauchen den Willen, etwas verändern zu wollen. Und vielleicht noch ein wenig Glaube an uns selbst. DAMIT kann man sehr viel erreichen und verändern. Und wenn ihr mich fragt; Magie funktioniert auch nicht viel anders… 😉

Lasst euch bitte nie sagen, ihr seid richtig oder falsch; euer Weg ist richtig oder falsch. Es gibt kein richtig oder falsch. Es gibt nur das, was sich für uns selbst richtig oder falsch anfühlt. Unser Herz kann das oft am besten fühlen und vielleicht sollten wir einfach nur lernen, ihm zu vertrauen…

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