5. Juli … müde bin ich…

Bin ich müde! Die halbe Nacht lag ich wach und konnte einfach nicht einschlafen. Sowas kenn ich gar nicht von mir und jetzt ist es schon wieder passiert. Aber ich hab zur Zeit so sehr Lust auf Veränderung; lustigerweise war mein Nachbar der größte Auslöser dafür. Und da lieg ich dann, denk zwar nicht groß nach, aber jede noch so kleiner Ader pulsiert und möchte, dass es los geht. Dabei wird es dauern und ich werd Geduld haben müssen, bis die Zeit dafür gekommen ist. Bis dahin sitz ich jetzt erst mal mit meinem Kaffee ziemlich müde hier und erinnere mich grade, was gestern plötzlich in meinem Kopf war.

Aus dem Nichts hab ich mich letzte Nacht an den Film „Die unendliche Geschichte“ erinnert. Kennt noch jemand die „Kindliche Kaiserin“? Das Mädchen aus dem Elfenbeinturm, welches ein Sandkorn in ihren Händen rettet, während das Nichts um sie herum Fantasien zerstört. Genau dieses Sandkorn kam mir gestern in den Sinn. Als Bastian sie fragte, ob das alles sei, was von Fantasien übrig ist und sie meinte, dass das völlig reicht und er nur seine Fantasie braucht, um daraus ein größeres und schöneres Fantasien zu machen, als es vorher war.

Vielleicht sind wir da gar nicht so sehr anders. Was, wenn wir alle mit diesem einen Sandkorn geboren werden und uns nur daran erinnern müssen, was wir daraus machen wollten? Wir brauchen nur Ideen, was wir aus unserem Leben machen wollen und dann den Ehrgeiz und ein wenig Mut, genau das zu tun. Und dann bauen wir uns quasi aus dem „Nichts“ ein eigenes, schönes Leben.

Ich werd schon gelegentlich gefragt, ob ich mit fast vierzig nicht ein wenig alt für Schule wäre. Ein wenig Lächeln muss ich da schon. Wer bewusst lebt, weiß, dass das ganze Leben eine Schule ist, da kommt es doch auf ein paar Fächer mehr oder weniger nicht an! Für Entwicklung ist man nie zu alt! Nie! Ich hab mein Sandkorn wieder gefunden und das werd ich bewahren und behüten, um was ganz großes draus zu machen. Meiner Mutter hab ich letztens gesagt; es ist egal, ob ich es bis zum Ende schaff und dann den Beruf habe, den ich unbedingt will. Viel wichtiger ist, dass ich mich auf den Weg dorthin gemacht habe – ich hab es versucht! Ich hab es für mich ganz allein gemacht. Haltet an euren Träumen fest und vor allem; arbeitet daran, dass sie Wirklichkeit werden.

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