19. Mai Wirkung

Vielleicht hat sich der ein oder andere ja gefragt, wie man denn seine positive Einstellung immer behält; oder sie gar erst erlangt. Wenn man mich früher gefragt hat, ob ich Pessimist oder Optimist sei, so war meine Antwort immer – ich bin Realist.

Eines Tages machte mich jemand darauf aufmerksam, dass ich etwas bin, was es nicht gibt. Auf mein „warum“ bekam ich die Antwort, dass wir nicht in der Realität leben, sondern in der Wirklichkeit. Nun fand ich zwar heraus, dass das Wort Realität aus dem lateinischen kommt und nichts anderes als Wirklichkeit bedeutet. Aber die Definition zu diesem Begriff ist schon mehr als schwammig. Daraufhin habe ich das Wort „Wirklichkeit“ mal auf mich wirken lassen. Und genau das macht es aus! Die Wirklichkeit ist nicht allein die Realität, sondern viel mehr der Kreis, in dem wir wirken! Dabei wirken wir auf andere, wir bewirken Dinge und alles, was wir tun, löst Bewegung aus, die nicht einfach wieder endet. Sie setzt sich fort und wirkt und bewirkt weiter. Folglich gibt es also eine Ursache (es passiert etwas) und die Wirkung (das dadurch ausgelöste). Das ganze könnte man ausdehnen auf die Hermetik, aber mir genügt im Moment die Wirklichkeit.

Wenn ich mir also darüber im klaren bin, dass alles, was ich bewirke, von mir weg geht und sich weiter bewegt; was sollte ich dann vielleicht am besten bewirken? Richtig, etwas positives! Denn ich muss davon ausgehen, dass es irgendwo reflektiert und zu mir zurück kommt. Wie wird man also jetzt ein „kleines, positiv geladenes Teilchen“? Ich habe am Anfang erst mal die positiven Momente gesammelt. Jedes mal, wenn etwas gut war oder schön, dann hab ich auf mein Gefühl in meinem Bauch geachtet und es gespeichert. SO fühlt sich Glück an, SO Erfolg, SO Erleichterung. Nach und nach habe ich dieses Gefühl durch Kleinigkeiten entstehen lassen. Schon wieder eine Rechnung, aber sie ist zum GLÜCK nicht so hoch! Mit dem Auto eine Hauswand gestriffen, aber der Schaden ist zum GLÜCK sehr gering. Mein Sohn hat einen Stock ins Gesicht bekommen, aber zu meiner ERLEICHTERUNG hat er nur eine winzige Wunde an der Lippe und es wurde nicht das Auge getroffen. Mein Bauch hat also gelernt, diese Kleinigkeiten trotz allem zu fühlen; weil ich ihm die Möglichkeit dazu gebe. Weil ich aus einem „Mist, ich bin gegen eine Hauswand gefahren“ ein „Zum Glück ist nicht viel passiert“ gemacht habe. Ich habe nur mein Denken verändert. Woraus aber die eigentliche Veränderung wird; aus etwas negativem wird etwas positives.

Diese Wandlung gelingt bei sehr vielen Dingen im Alltag und löst ein angenehmes Gefühl aus. Eine Leichtigkeit, einfach zu sein und wann immer möglich, etwas Positives zu bewirken. Und wenn es nur mein eigenes Denken ist. Denn; wir ernten, was wir säen. Und alles, was wir tun, fängt fast immer mit einem Gedanken an…

Und wieder ein Danke für das Bild an einen Freund 😉

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